Miteinander reden – Zukunft gestalten

CSU-Kandidaten präsentieren Konzept für den Wahlkampf

07.03.2018 | Furth
Zusammen mit der Bevölkerung werden die CSU-Kandidaten für die Bezirkstagswahl Rudi Schnur und Martina Hammerl sowie die Kandidaten für die Landtagswahl MdL Helmut Radlmeier und Ralph Pütz einen Zukunftsplan für die Region Landshut erstellen.
Zusammen mit der Bevölkerung werden die CSU-Kandidaten für die Bezirkstagswahl Rudi Schnur und Martina Hammerl sowie die Kandidaten für die Landtagswahl MdL Helmut Radlmeier und Ralph Pütz einen Zukunftsplan für die Region Landshut erstellen.

Die Kandidaten für die Bezirks- und Landtagswahl im Oktober, Bezirksrätin Martina Hammerl,  Prof. Ralph Pütz, Helmut Radlmeier, MdL  und Stadtrat Rudolf Schnur, stellten im Gasthaus Kollmeder den CSU-Bürgermeistern, Ortsvorsitzenden, den Mitgliedern der Kreisvorstandschaften aus Stadt und Landkreis sowie den Vertretern der Jungen Union, Frauen Union und Seniorenunion ihr Konzept für den anstehenden Wahlkampf vor. In einem „Zukunftsplan“ werde man die Anliegen und Anregungen der Bürger und Bürgerinnen sammeln.

Für die CSU im Stimmkreis 204 Landshut kandidieren Bezirksdirektkandidatin Martina Hammerl und auf der Bezirkstagsliste Platz 106 Rudolf Schnur, Landtagsdirektkandidat Helmut Radlmeier, MdL und auf der Landtagsliste Platz 106 Prof. Ralph Pütz.

Die Kandidaten stellten sich mit ihren persönlichen Schwerpunkten und Themen ihren Parteifreunden vor: „Als Bezirksrätin und beruflich bin ich laufend im engen Kontakt mit Menschen, die die Unterstützung der Solidargemeinschaft benötigen“, führte Martina Hammerl aus. Verbesserungen im weiten Feld der Sozialpolitik lägen ihr deshalb sehr am Herzen. Unterstützt wird sie vom Landshuter Stadtrat Rudi Schnur, der auf der Bezirkstagsliste kandidiert. Umwelt und Verkehr seien seine Schwerpunkte.
Bei letzterem könne man hervorragend auf die Kompetenz des Listenkandidaten für den Landtag Prof. Ralph Pütz zurückgreifen. Der Hochschulprofessor ist ein deutschlandweit anerkannter Experte für Fahrzeugtechnik. Politisch stehe neben der Verkehrspolitik für ihn die Steuerung der Zuwanderung und eine verbesserte Bildungspolitik im Mittelpunkt, so Pütz. Direktkandidat für den Landtag ist erneut Helmut Radlmeier. „Mein Fokus liegt auf den Themen medizinische Versorgung, innere Sicherheit und den weiteren Ausbau unserer Hochschule“, machte der Stimmkreisabgeordnete deutlich.

Miteinander reden – Zukunft gestalten

Die Kandidaten präsentierten ebenfalls ihr Konzept für den Wahlkampf. Statt Sonntagsreden zu halten, werde man die Bürgerinnen und Bürger der Region Landshut aktiv ansprechen. Dazu werde man unter dem Motto „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ große Veranstaltungen im ganzen Stimmkreis halten. Die Anregungen, Ideen und Anliegen, die dort vorgebracht werden, werden in einem eigenen Zukunftsplan für die Region Landshut eingebracht, der die Politik der Zukunft bestimmen wird. „Wir wollen mehr zuhören und weniger reden. Parteipolitische Reden stehen nicht im Vordergrund“, fassten die Kandidaten zusammen.

Dass dieses Konzept gut ankommt, wurde gleich in der CSU-Runde in Arth deutlich: Fast zwei Stunden lang nutzten die Anwesenden die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. Vor allem die Mobilität in der Region stand dabei im Mittelpunkt. Neben einer besseren Zugverbindung nach München und größeren Park&Ride-Anlagen beschäftigten mögliche Fahrverbote für Diesel-Autos sowie die Nachrüstung derselben die Runde. Ralph Pütz kündigte in diesem Zusammenhang an, auf der Landshuter Umweltmesse umfassend zur Thema Diesel zu informieren.

Pflege stärken

Die Anwesenden plädierten dafür, dass die innere Sicherheit weiter verbessert werden müsse. Gerade Frauen fühlten sich nachts in der Stadt nicht mehr sicher. Aus diesem Grund habe man im Landtag den Weg für mehr Stellen bei der Polizei freigemacht, ging Landtagsabgeordneter Radlmeier auf die Anregung ein. „Dank dem derzeitigen Einstellungsrekord bringen wir mehr Polizisten auf die Straße“, so Radlmeier.

Zur Sprache kam auch die Pflege, da dort Fachkräfte fehlten. Dem stimmte Helmut Radlmeier voll und ganz zu: Als Gesundheitspolitiker ist das Thema Pflege Mittelpunkt des politischen Handelns. So werde Radlmeier im Dialog mit Fachleuten aus der Praxis, etwa mit ambulanten und stationären Pflegediensten, Vertretern von Pflegeeinrichtungen und Fachschulen Lösungsvorschläge für Verbesserungen erarbeiten.