Ortshauptversammlung der CSU Winklsaß

Richard Brandl für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt

16.04.2018 | Winklsaß
Ortsvorsitzender Anton Stadler (l.) ehrte im Beisein von Bezirksrätin Martina Hammerl und Stimmkreisabgeordnetem Helmut Radlmeier (3.v.r.) Richard Brandl (3.v.l.) für seine 15-jährige Mitgliedschaft in der CSU Winklsaß.
Ortsvorsitzender Anton Stadler (l.) ehrte im Beisein von Bezirksrätin Martina Hammerl und Stimmkreisabgeordnetem Helmut Radlmeier (3.v.r.) Richard Brandl (3.v.l.) für seine 15-jährige Mitgliedschaft in der CSU Winklsaß.

"Jeder Euro in unsere Sicherheit ist gut investiert“, betonte Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier bei der Ortshauptversammlung der CSU Winklsaß. Ortsvorsitzender Anton Stadler hatte zur Versammlung ins Gasthaus Fäth geladen. Neben dem Landtagsabgeordneten Radlmeier konnte der Ortsverband auch Bezirksrätin Martina Hammerl begrüßen.

Neben dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, dem Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht der Vorstandschaft und der Entlastung derselbigen, stand die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europa-Wahl auf der Tagesordnung. Der Ortsverband wählte Anton Stadler und Christian Hüttner als Delegierte. Die Ersatzdelegierten sind Wolfgang Simmler jun. und Thomas Hirschberger. Besonders bedankte sich Vorsitzender Anton Stadler bei Richard Brandl für seine 15-jährige Treue zur CSU Winklsaß. Zum Dank überreichte Stadler Brandl eine Urkunde.

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier ging in seinem Beitrag vor allem auf die innere Sicherheit und die Schaffung von Wohnraum ein. Die Sicherheit im Freistaat werde man mit der Schaffung einer eigenen bayerischen Grenzpolizei weiter verbessern. Diese werde im Grenzgebiet mit dem Bund Hand in Hand zusammenarbeiten. Gerade Ausweitung der Schleierfahndung sei wichtig. Radlmeier lobte die gute Arbeit der bayerischen Polizistinnen und Polizisten: Im Freistaat werde eine höhere Aufklärungsquote erreicht als in anderen Bundesländern. Das sei das große Verdienst der bayerischen Polizeibeamten. „Ein wichtiger Beitrag, damit die Menschen im Bayern nicht nur objektiv sicher sind, sondern sich auch subjektiv sicher fühlen. Jeder Euro in unsere Sicherheit ist gut investiert“, resümierte Radlmeier.

Radlmeier ging ebenfalls auf das Thema Wohnraum ein. „Unser Wohnungspakt Bayern trägt bereits reichlich Früchte: Im letzten Jahr haben wir im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms und des Kommunalen Wohnungsbauprogramms insgesamt mehr als 7.000 Wohnungen gefördert“, betonte der Abgeordnete. „Wir wollen und müssen aber noch mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen“, so Radlmeier. Das Budget von bisher rund 618 Millionen Euro für die Wohnraumförderung habe man deshalb auf rund 686 Millionen Euro erhöht. Mit der Schaffung eines Bauministeriums habe die Staatsregierung ein deutliches Zeichen gesetzt. Dass der Straubinger Abgeordnete Josef Zellmeier nun Staatssekretär in eben diesem Ministerium sei, begrüßte Radlmeier: „Mit Josef Zellmeier haben wir Niederbayern einen starken Ansprechpartner für künftige Projekte.“

Radlmeiers Ausführungen ergänzte Bezirksrätin Martina Hammerl um die Leistungen des Bezirks. Der Bezirk verfüge über einen Gesamthaushalt von 773 Millionen Euro. Davon profitiere in der Region Landshut beispielsweise das Landshuter Bezirksklinikum.