„Die Heimat bewahren“

Abgeordneter Helmut Radlmeier zu Gast auf dem Biohof Butz

11.06.2018 | Viehhausen
Helmut Radlmeier konnte sich von der Qualität der Produkte vom Biohof Butz selbst überzeugen und probierte gleich das neue Bauernhof-Eis von Edeltraud Melzl-Butz.
Helmut Radlmeier konnte sich von der Qualität der Produkte vom Biohof Butz selbst überzeugen und probierte gleich das neue Bauernhof-Eis von Edeltraud Melzl-Butz.

„Unsere Heimat Bayern erhalten“ – das treibt Edeltraud Melzl-Butz an. Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn bewirtschaftet sie den gemeinsamen Hof in Viehhausen in der Nähe von Rottenburg rein biologisch. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier besuchte nun den Biohof Butz, dessen Erzeugnisse immer mehr Verbraucher in der Region Landshut schätzen.

Den „Biohof Butz“ kennt man mittlerweile in der ganzen Region. Die Produktpalette reicht von selbstgemachten Käse und Joghurt, frischer Kuhmilch über selbstgebackenem Brot bis hin zu Wurst und Fleisch. Hinzu kommen Salat, Gemüse und Gartenkräuter aus eigenem Anbau.  Was nicht selbst hergestellt werden kann, wird von anderen Bioerzeugern möglichst regional bezogen und im Hofladen verkauft. Den gibt es schon seit 1992. Auf eines kann man sich verlassen: Wo „Bio“ draufsteht, ist auch „Bio“ drin. Die eigenen Erzeugnisse verkauft der Biohof Butz auf diversen Märkten im Landkreis, aber auch in Bad Abbach, Kelheim und sogar München.

Der umtriebige Kopf und die Seele des Biohofs ist Edeltraud Melzl-Butz. Melzl-Butz ist quasi nebenbei Mitbegründerin des ersten Waldkindergartens im Landkreis Landshut. Vor diesem Hintergrund überrascht es fast nicht, dass auf dem Hof regelmäßig Schulklassen die Landwirtschaft und die Natur nähergebracht werden. Auch für Kindergeburtstage ist der zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern gelegene Hof ein beliebter Ort.

Eis vom Bauernhof

Da die Familie die vielfältigen Aufgaben nicht alleine bewältigen kann, hilft ein Team von nicht weniger als 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Hof mit. So arbeitet in der Käserei am Hof eine fest angestellte Käserin, während eine Konditorin Torten und Kuchen backt und in einer hofeigenen Metzgerei ein Metzger zu Werke geht. Außerdem packen zwei Auszubildende mit an.
Vor wenigen Tagen wurde die Bio-Produktpalette wieder erweitert: Das neue Bauernhof-Eis ist genau das Richtige für die kommenden Sommermonate. Verschiedene leckere Sorten wie Haselnuss, Vanille, Erdbeere oder Himbeere werden in der neu gebauten Eisküche produziert. Wer selbst das neue Bauernhof-Eis probieren möchte, hat am 24. Juni die Gelegenheit dazu. Dann nämlich findet auf dem Biohof ein eigenes „Eisfest“ statt.

Ökologische Erzeugung


Die Milch für das Eis kommt von den 45 Milchkühen, die in zwei Laufställen untergebracht sind – wenn sie nicht gerade auf den umliegenden, saftigen Weiden grasen. Für den Nachschub an Bio-Eiern sorgen zahlreiche Hühner. Das Getreide für das Mehl wächst auf den ökologisch bewirtschafteten Feldern des Familienbetriebes. Mittlerweile sind es 65 Hektar, nachdem man 1990 mit nur 21 Hektar begann. Auch daran zeigt sich der Erfolg des Biohofes, den sich die Familie mit ihrem Team erarbeitet hat.

Radlmeiers Fazit: „Man merkt sofort mit welcher Leidenschaft hier gearbeitet wird. Der Hof ist nicht nur ein Betrieb, sondern eine Herzensangelegenheit aller Mitarbeitenden.“ Besonders freut es den Abgeordneten, dass der Hof bereits über Generationen hinweg von der Familie betrieben wird. „Es sind genau diese Familienbetriebe, die unsere bayerische Landwirtschaft prägen. Sie produzieren, gleich ob ökologisch oder konventionell, qualitativ hochwertige Erzeugnisse. Deshalb muss alles darangesetzt werden, sie zu erhalten. Sie helfen mit, unsere schöne Heimat zu erhalten.“