Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier bei Landrat Peter Dreier

12.09.2018
An einer ganzen Reihe von gemeinsamen Projekten arbeiten Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) und Landrat Peter Dreier.
An einer ganzen Reihe von gemeinsamen Projekten arbeiten Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) und Landrat Peter Dreier.

Landrat Peter Dreier und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter im Bayerischen Landtag für die Region Landshut, pflegen einen engen Austausch. Auch bei ihrem letzten Treffen stand einiges auf der Agenda: Von der B 15neu, über die Integrierte Leitstelle bis hin zu den Krankenhäusern.

Hinter einen „Dauerbrenner“ ihrer Gespräche konnten Radlmeier und Dreier in diesem Jahr einen Haken setzen: Das Grüne Zentrum kommt definitiv nach Landshut. Auch bei vielen weiteren Projekten, die der Abgeordnete und der Landrat zusammen verfolgen, gibt es Bewegung. So etwa beim Weiterbau der B 15neu: Die Planfeststellung für den Abschnitt von der A 92 über die Isar bis zur LA 14s ist für den Spätherbst geplant. In der nächsten Sitzung des Dialogforums, die noch in diesem Jahr stattfindet, werde man außerdem über die verbliebenen zwei Varianten der Weiterführung östlich von Landshut, 1b und 1c, diskutieren. 

Auch die Verlagerung des Landratsamtes nach Essenbach verlaufe planmäßig, wie Landrat Dreier informierte. Im Oktober werde sich der Kreistag damit befassen und die weiteren Schritte beschließen. Anfang kommenden Jahres wolle man die Planung vergeben, sodass im Laufe des Jahres der Neubau geplant werden könne. Spatenstich solle 2020 sein, 2022/2023 der Abschluss der Bauarbeiten. Als eine „logistische Herausforderung“ bezeichnete Landrat Dreier den Umzug des Landratsamtes, da der Betrieb in dieser Zeit weiterlaufen müsse.

Verlagerung Leitstelle

Eine weitere Verlagerung steht ebenfalls an: Die Integrierte Leitstelle zieht aus dem jetzigen Standort in der Hauptfeuerwache Landshut aus und mit dem Landratsamt nach Essenbach. Dreier und Radlmeier hatten sich damals erfolgreich dafür stark gemacht, dass die Leitstelle in der Region Landshut bleibt, nachdem feststand, dass der jetzige Standort zu klein ist. Ein neuer Geschäftsführer für die ILS wurde bereits gefunden. Er wird im Landratsamt angesiedelt. Damit sind der Vertreter der ILS und der Rettungszweckverband unter einem Dach. Wichtig war Radlmeier hier, dass die Mitarbeiter der Leitstelle in die Planungen miteingebunden werden. Eine Mitarbeiterversammlung sei bereits terminiert, konnte Dreier dazu berichten.

Kooperation Krankenhäuser

Seit langem werben Radlmeier und Dreier für eine enge Zusammenarbeit der Krankenhäuser in der Region Landshut. Die Basis dafür: „Zusammenarbeit braucht Vertrauen“, wie Landrat Dreier zusammenfasste. Erste Erfolge gebe es schon. Diesen Weg müsse man weitergehen und auf die medizinischen Bereiche ausweiten, plädierte Radlmeier, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags.

Lob gab es vom Landrat für Radlmeiers Unterstützung, den Studiengang Hebammenwesen nach Landshut zu holen. Kürzlich hatte Ministerpräsident Markus Söder die Zusage dafür verkündet: „Sehr gut gemacht! Landshut ist dank der Kliniken in der Region, dem Perinatalzentrum am Achdorfer und der Hochschule als Standort dafür prädestiniert“, so Dreier.

Ein Anliegen gab der Landrat dem Landtagsabgeordneten noch mit: Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt brauche dringend personelle Verstärkung. Aufgrund zahlreicher überregionaler Projekte sei die Behörde schlichtweg überlastet. Die Bewilligung einer dritten Stelle sei deshalb wichtig. Radlmeier sicherte zu, sich dafür weiterhin einzusetzen. Er strebe eine Lösung im Rahmen des kommenden Haushalts an.