Weg von der Wohnbebauung

MdL Radlmeier bespricht Stromtrasse mit Bürgermeisterin Maurer

08.10.2018 | Adlkofen.
Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer bat Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der geplanten Stromtrasse durch das Gemeindegebiet.
Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer bat Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung bei der geplanten Stromtrasse durch das Gemeindegebiet.

Durch die Gemeinde Adlkofen schlängelt sich eine 220-kV-Stromleitung von Altheim nach Matzenhof. Diese Leitung soll durch eine neue 380-kV-Höchstspannungs-Leitung ersetzt werden. Den aktuellen Trassenvorschlag des Netzbetreibers Tennet lehnt die Gemeinde aber ab, wie Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut Helmut Radlmeier im Rathaus erläuterte. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen.

Stein des Anstoßes: Nach Plänen Tennets soll die Stromtrasse im Planungsabschnitt 2 im Bereich der Ortschaft Göttlkofen noch näher an die Wohnbebauung rücken, als es die bestehende 220-kv-Leitung ohnehin schon tut. Außerdem würde die neue Leitung, wie schon die bestehende Trasse, direkt durch die beiden Teile des Ortes hindurchgehen und damit Göttlkofen durchschneiden. Anwohner und Gemeinde lehnen diese Variante daher ab. „So nahe bzw. unter einer Stromleitung will niemand leben. Als Gemeinde sehen wir uns hier in unser Entwicklungsmöglichkeit gehindert. Ein Zusammenwachsen Göttlkofens wäre mit der aktuellen Variante nicht möglich. Die Stromleitung wollen wir ganz aus dem Ort heraus haben“, schilderte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer dem Landtagsabgeordneten Radlmeier.

Um Betroffenheiten der Anwohner zu minimieren, sei ein Alternativtrasse entwickelt worden. Für eine Neutrassierung habe sich auch der Gemeinderat mehrheitlich ausgesprochen. Für diese Variante bat Maurer den Abgeordneten um Unterstützung. Radlmeier sicherte zu, sich für eine bürgerfreundlichere Trasse einzusetzen. „Ziel muss es sein, die notwendige Modernisierung der Infrastruktur in Einklang mit den Menschen vor Ort zu bringen“, bekräftigte Radlmeier. Er werde sich daher nochmals an Tennet wenden und für eine Änderung der Planung plädieren.