Freistaat unterstützt Kommunen beim Erhalt von Freibädern

Neues Förderprogramm

06.06.2019

Der Erhalt eines Freibades ist für viele Kommunen eine kostspielige Angelegenheit. Der Freistaat unterstützt nun die Städte und Gemeinden in Bayern und reagiert auf den steigenden Bedarf mit einem eigenen Förderprogramm. Davon könnten auch Bäder in der Region Landshut profitieren.

"Unsere Kinder sollen weiterhin wohnortnah das Schwimmen lernen können. Der Freistaat unterstützt die Kommunen deshalb jetzt freiwillig mit einem eigenen  Förderprogramm für Freibäder“, gibt der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) bekannt. Bayern stellt hierzu insgesamt 120 Millionen Euro bereit. Die Programmlaufzeit beträgt sechs Jahre.

Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder ist eine Aufgabe der jeweiligen Gemeinden und Städte. „Der Freistaat übernimmt nun aber bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen“, führt Radlmeier aus. Interkommunale Lösungen sollen besonders berücksichtigt werden. Dass es gelungen ist, ein Freibad-Förderprogramm mit dem neuen Haushalt aufzusetzen, sei ein Erfolg der CSU-Landtagsfraktion, so Radlmeier. „Der Freistaat beweist einmal mehr, dass er finanzschwache Kommunen bei ihren Herausforderungen nicht untergehen lässt.“

In Bayern gibt es rund 860 kommunale Hallenbäder und Freibäder. Der Mittelbedarf für die Sanierung von Freibädern beträgt derzeit etwa 480 Millionen Euro, der durchschnittliche Fördersatz wird entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit der Kommunen bei ca. 25 Prozent liegen. Nicht förderfähig sind Sauna- oder Spaßbadbereiche wie Sprungbecken und Wellenbecken. „In den nächsten Wochen wird das Programm mit den kommunalen Spitzenverbänden endgültig abgestimmt, damit die neuen Richtlinien möglichst bald in Kraft treten und die Förderung der Maßnahmen beginnen kann“, erläutert Radlmeier.