MdL Radlmeier: Gute Nachricht für Rottenburg

Grünanlage auf Ziegeleigelände wird gefördert

13.08.2019 | Rottenburg.
Die CSU Rottenburg sah sich mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (2.v.l.) die geförderte Grünanlage auf dem Ziegeleigelände an.
Die CSU Rottenburg sah sich mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (2.v.l.) die geförderte Grünanlage auf dem Ziegeleigelände an.

Das ehemalige Ziegelei-Gelände wird grundlegend umgestaltet. Auch eine Grünanlage wurde angelegt und lädt zum Entspannen ein. Zusammen mit der CSU Rottenburg besuchte der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) die Anlage – und hatte eine gute Nachricht mit dabei.

Der Landshuter Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier besichtigte zusammen mit Vorstandsmitgliedern des CSU-Ortsverbandes und der CSU-Stadtratsfraktion das seniorengerechte Wohnen „Alte Ziegelei“ und die neu geschaffene Grünanlage.  Das ehemalige Ziegeleigelände wurde zukunftsorientiert neu gestaltet. In den beiden Bauabschnitten „Alte Ziegelei 7“ und „Alte Ziegelei 9“ wurden barrierefreie 2- und 3-Zimmer-Wohnungen geschaffen. Sie ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Dazu gibt es ein frei wählbares Betreuungsangebot durch die Ambulante Kranken- und Altenpflegestation in Rottenburg. Radlmeier dankte in diesem Zusammenhang dem anwesenden CSU-Stadtrat Gottfried Wiesmüller, der seit 1996 die Seele des Ambulanten Kranken- und Altenpflegevereins Rottenburg-Pfeffenhausen-Hohenthann ist und kürzlich sein Amt in jüngere Hände gab. Der Station bleibt Wiesmüller als Geschäftsführer erhalten und dem Verein als Ehrenvorsitzender.

Areal wird neu gestaltet


Das seniorengerechte Wohnen befindet sich in zentraler Innenstadtlage. Es ist dank der neuen parkähnlichen Grünanlage umgeben von herrlichen Grünbereichen. Die Anlage schafft zugleich eine direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Schulzentrum. Das alles gibt es natürlich nicht zum Nulltarif. Die Stadt Rottenburg bewarb sich daher beim Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“, das von Bund und Land finanziert wird. Mit den Mitteln sollen Stadt- und Ortsmitten aufgewertet, städtische Infrastruktur baulich angepasst und Gebäude mit baukultureller Bedeutung erhalten werden. Ziel ist es, Flächen neu zu beleben und die Innenentwicklung von Bayerns Städten und Gemeinden zu fördern. Heuer werden 13 Gemeinden in Niederbayern mit rund 7,3 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützt. Ein Teil davon fließt in diesem Jahr nach Rottenburg: Für die Grünanlage steuert das Programm 320.000 Euro bei, wie Radlmeier erläuterte.

Weitere Aufgaben

Vor Ort konnten sich die Vertreter der CSU Rottenburg um Ortsvorsitzenden Martin Giftthaler und der Abgeordnete selbst davon überzeugen, dass das Geld gut angelegt ist. Stadtrat Siegfried Ziegler zeigte sich dankbar für die nun bewilligte Förderung. Es sei eine tolle Sache, dass Freistaat und Bund die Kommunen durch Förderprogramme den Stadtumbau so stark unterstützten. In Rottenburg gingen die Bestrebungen, die Innenstadt aufzuwerten, damit einen weiteren Schritt voran.

Die kommenden Aufgaben würden allerdings nicht weniger, wie Laurentius Seidl, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, schilderte: Neben der Weiterentwicklung des Ziegeleigeländes stünden beispielsweise Sanierungen an den Schulen und die Entwicklung eines neuen Baugebietes an. Andere Projekte habe man dagegen schon erfolgreich abgeschlossen. So sei der Umbau der sog. Wechsler-Kreuzung zu einem Kreisverkehr gut gelungen, wie CSU-Vorstandsmitglied Georg Schmidmüller dem Abgeordneten Radlmeier auf dessen Nachfrage hin bestätigte.

Eine Anregung hatten die Vertreter der CSU Rottenburg zum Abschluss noch: Das Mobilfunknetz in und um Rottenburg müsste ausgebaut werden. Neben dem Bayerischen Mobilfunk-Förderprogramm könnte hier künftig die geplante Mobilfunk-Infrastrukturgesellschaft des Bundes Abhilfe schaffen, wie Radlmeier in diesem Zusammenhang informierte. Nicht nur bei diesem Thema vereinbarte man, auch künftig im engen Austausch zu bleiben.