Neuer Schub für Eisstadion-Förderung

MdL Radlmeier startet neuen Anlauf

17.12.2019

Bei den letzten Förderprogrammen des Bundes wurde die Sanierung des Landshuter Eisstadions nicht berücksichtigt. „Angesichts der Bedeutung des Eishockey-Sports in und für die Stadt ist das mehr als schade“, findet Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU). Der Abgeordnete hat deshalb einen neuen Anlauf unternommen, um doch noch Fördergelder nach Landshut zu lotsen.

„Landshut kennt man deutschlandweit als Eishockey-Stadt. Die historischen Erfolge des EVL, der Aufstieg in die DEL 2 und der Status als Landesleistungszentrum sprechen eigentlich für sich“, betont Radlmeier. Eine Unterstützung der Sanierung des maroden Eisstadions durch das entsprechende Bundesprogramm würde er sich daher sehr wünschen.
2016 hatte Deggendorf fast 2 Millionen Euro, 2017 dann Straubing mehr als 2 Millionen Euro für die Sanierung der jeweiligen Eisstadien erhalten. Landshut ging bis dato leer aus. Damit sich das im kommenden Jahr ändert, hat sich nun Radlmeier eingeschaltet: „Es wird Zeit für Landshut“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete. Er habe in den letzten Monaten gegenüber mehreren Bundestagsabgeordneten für Landshut geworben. Neben dem örtlichen Abgeordneten Florian Oßner stehe er nun im regelmäßigen Kontakt mit dem Straubinger Bundestagsabgeordneten Alois Rainer, der dem Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages angehört, sowie mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, dem Altöttinger Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer (alle CSU), um eine Förderung für Landshut zu erreichen.

Wie schwierig eine Förderung wird, verdeutlichen die Zahlen: „Laut Alois Rainer, der im Haushaltsausschuss des Bundestags sitzt, umfasst das Programm 200 Millionen Euro. Aus ganz Deutschland sind aber Anträge in Höhe von 400 Millionen Euro eingegangen“, gibt Radlmeier zu Bedenken. Die Nachfrage übersteigt das Angebot um das Doppelte. Dennoch werde er mit seinen eishockey-interessierten Fraktionskollegen im Stadtrat, Phillipp Wetzstein und Lothar Reichwein, sowie Thomas Haslinger an der Sache dranbleiben, sichert Radlmeier zu.