Verkehrssicherheit verbessert

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier bei Bürgermeisterin Andrea Weiß

30.06.2020 | Hohenthann.
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) zu Gast bei Bürgermeisterin Andrea Weiß (l.) und ihrer Stellvertreterin Ursula Beck.
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) zu Gast bei Bürgermeisterin Andrea Weiß (l.) und ihrer Stellvertreterin Ursula Beck.

„Ein deutliches Plus an Verkehrssicherheit“, stellten Bürgermeisterin Andrea Weiß und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) bei dessen Besuch im Hohenthanner Rathaus mit Blick auf den Bau des Gehweges in Bibelsbach und der Entschärfung der Türkenfelder Kreuzung fest. Zusammen mit Zweiter Bürgermeisterin Ursula Beck gab Weiß dem Abgeordneten einen Überblick, was die Gemeinde derzeit beschäftigt – und konnte mit einer weiteren guten Nachricht aufwarten.

Seit längerem versuchte die Gemeinde, Mittel des Freistaats für den Bau von Gehwegen an der Ortsdurchfahrt Bibelsbach und im Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2143 mit der Kreisstraße LA 36 in Türkenfeld zu erhalten. Nach erfolglosem Versuch 2019 wandte sich Bürgermeisterin Weiß Anfang des Jahres an Landtagsabgeordneten Radlmeier und bat ihn um Unterstützung. Dieser setzte sich daraufhin für eine Förderung der beiden Hohenthanner Projekte ein – mit Erfolg. Ende Januar traf die gute Nachricht im Rathaus ein: Sowohl für die Maßnahme in Bibelsbach als auch für die in Türkenfeld gibt es eine Förderung vom Freistaat. In Bibelsbach und Türkenfeld laufen bereits die Bauarbeiten für den Bau des Gehwegs. In Türkenfeld wird außerdem die Fahrbahndecke der Staatsstraße erneuert und an der Kreuzung der Kreisstraßen Fahrbahnteiler als Querungshilfen errichtet. „Damit verbessern wir die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, freute sich Weiß, die dem Abgeordneten für seine Hilfe dankte.

Filetstück gesichert

Die Bürgermeisterin hatte noch eine weitere gute Nachricht: „Vergangenes Jahr konnte ich am Ortsausgang Hohenthann Richtung Türkenfeld für die Gemeinde eine Fläche für ein neues Gewerbegebiet sichern. Das ist ein echtes Filetstück. Es liegt optimal – direkt gegenüber dem bestehenden Gewerbegebiet“, schilderte Weiß. Damit erschließe sich für die Gemeinde Hohenthann eine neue Einnahmequelle. Eine weitere ist der Verkauf von Bauland: „In den letzten Jahren haben wir den Fokus auf die Ausweisung von neuen Baugebieten gelegt“, erläuterte Weiß. Mit den Baugebieten „Am Sonnenberg“ (Schmatzhausen) und „Am Gambach“ (Hohenthann) habe man nun für ausreichend Baugrund gesorgt. „Bürger, die wegen ihrer Ausbildung oder ihrem Beruf unsere Gemeinde verlassen haben, kommen wieder zurück“, berichtete Zweite Bürgermeisterin Ursula Beck. Zumal die Rahmenbedingungen passten: Der Ausbau der Breitbandversorgung sei weit vorangeschritten, Kinderkrippe, Kindergarten, Waldkindergarten, Grundschule und ein Hort seien vorhanden.

Ambulant betreute Wohngemeinschaft

Weiß betonte, dass man bei den Investitionen nicht nachlassen will. So beabsichtige man in den kommenden Jahren in den Straßenbau und den Hochwasserschutz zu investieren. Es gelte allein 107 Kilometer Gemeindestraßen instand zu halten. „Aufgrund der Corona-Pandemie werden Gewerbesteuer und Einkommensteuerbeteiligung erst einmal zurückgehen. Das dämpft natürlich unsere ambitionierten Planungen“, so Weiß.

Dennoch habe man einiges vor: Ein Großprojekt ist die Realisierung einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft (abWG) in Hohenthann. Solche Wohngemeinschaften ermöglichen pflegebedürftigen Menschen, in einem gemeinsamen Haushalt zu leben und bedarfsorientiert Pflege- und Betreuungsleistungen in Anspruch zu nehmen. Helmut Radlmeier, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege, begrüßte das Vorhaben: „Derartige WGs werden immer beliebter. Bewohnern können darin, trotz Pflegebedarf, weitgehend selbstbestimmt leben. Für den Start gibt es auch Fördermöglichkeiten durch den Freistaat“, bot der Abgeordnete seine Unterstützung an.